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Museum der Jurassischen Truppen

Unter dem Namen "Espace muséal des troupes jurassiennes" wird bis voraussichtlich Frühling 2020 eine neue Ausstellung im Museum von St. Imier aufgebaut. Es wird die bewegte Geschichte der Fusstruppen des Berner Juras zeigen. Dank dem grossen Engagement von Walter von Känel werden rund 20 Infanteristen gezeigt: Soldaten ab dem 15. Jahrhundert bis heute, die mit dem Gebiet des heutigen Kanton Juras verbunden sind.

Wir wurden damit beauftragt zusammen mit Andreas Laubacher, welcher als Projektleiter für die Figurenausstattung zuständig ist, die Uniformen und Accessoires für die Ausstellung vorzubereiten. Es sollen so viele originale Uniformteile wie möglich verwendet werden. Bei den älteren Darstellungen ist dies jedoch nicht möglich, sodass wir diese Figuren komplett reproduzieren. 

Auch wenn wir schon viele Replikate hergestellt haben, ist dieses Projekt in seinem Umfang für uns etwas Spezielles. Es wird besonderes Augenmerk auf Details, authentische Materialien und zeitgenössische Herstellungsarten gelegt. Neben der aufwendigen Recherche in zeitgenössischen Schriften und Zeichnungen ist auch die Herstellung der Kleider, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände eine zeitintensive Angelegenheit. So werden die sichtbaren Nähte der Stücke bis Anfangs 20. Jahrhundert von Hand genäht, so wie dies auch früher der Fall war. Das Auftreiben von authentischen Stoffen, Leder, Knöpfen und sonstigen Kleinteilen ist eine spannende Aufgabe, da die Verarbeitungsweise der Materialien sich über die Jahrhunderte stark verändert haben. Dies erhöht den zeitlichen Aufwand massiv, ergibt jedoch ein stimmiges Bild einer früheren Zeit.

Wir möchten hier von Zeit zu Zeit einen Einblick in die Arbeiten geben.

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Neue Einzelteile

Einige Accessoires lassen wir bei unseren langjährigen Partner, aber auch bei Firmen auf die wir frisch gestossen sind, herstellen. Nach und nach treffen so neue Stücke ein. Sie sind nach genauen Vorgaben für uns produziert worden, und wurde grösstenteils von Hand hergestellt.

Die neusten Stücke:

  • ein Schuh aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Rechte und der Linke Schuh sind identisch. Auf die Ergonomie der Füsse wurde erst später Rücksicht genommen. Dieser Schuh wird von unserem Soldaten der Ordonnanz 1852 getragen, ein weiteres Paar mit Nägeln beschlagen wird den Soldaten 1861 zieren.
  • ein Schuh mit Schuhschnallen aus dem 18. Jahrhundert. Hier die elegantere Ausführung mit der glatten Seite des Leders nach aussen. Drei weitere Paare sind mit der rauen Seite nach aussen.
  • ein französischer Soldatensäbel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Schuss- und Stichwaffen wurden damals oft aus Frankreich bezogen, da sich dort grosse Manufakturen befanden.
  • Bajonette mit Scheiden aus dem 18. Jahrhundert
  • Eine 2.4 Meter lange Halbarte aus dem 15. Jahrhundert
  • Ein einfacher Beutel, auch Schnappsack genannt, wie sie im 17. Jahrhundert sehr verbreitet waren

Daneben sind wir auch noch mit der Aufarbeitung von Originalmaterial beschäftigt. Hier mal ein paar Knöpfe ersetzen, dort einen Lederriemen erneuern.

  • 1_Schuhe_1850
  • 2_Schuhe_1760er
  • 3_Degen
  • 4_Bajonette
  • 5_Hellebarde_Murten
  • 6_Schnappsack

Kopfbedeckungen

Auch fertig geworden ist der Tschako für den Berner 1816. Im Vergleich zum späteren Modell ist der Pompon einfarbig, zudem gibt es Variationen beim Schild und den Schuppenbändern.
Als nächstes wird ein Tschako 1852, der sogenannte Zigerstock, reproduziert. Den Schild haben wir bereits schon geformt und mit schwarzem Schellack mehrfach gestrichen. Dadurch erhält er die nötige Stabilität. Die Unterseite wurde grün gestrichen.

  • 1_Berner_Tschako_1816
  • 2_Tschakoschild_1852
  • 3_Tschakoschild_1852
  • 4_1852_Schild_gruen


Gamaschen 1852

Im Gegensatz zu den bereits schon hergestellten Gamaschen sind die tuchenen "Kamaschen" der ersten eidgenössischen Armee im Reglement 1852 etwas detaillierter beschrieben. Sie haben einen breiten ledernen Steg und je drei sogenannte "Schlick". Mittels dieser Lederriemchen kann die Gamasche im oberen Bereich weiter gemacht werden, um sie über der Hose zu tragen. Da wir auch nach längerer Suche kein dem Reglement entsprechendes Original mehr gefunden haben, haben wir uns so nah wie möglich ans Reglement gehalten. Ob und wieviele solche der Ordonnanz entsprechende Gamaschen getragen wurden ist unklar.

  • 1852_Gamaschen
  • 1852_Gamaschen_Detail

Alles neu macht der Mai

Langsam wächst das Lager an Kleinteilen, welche fertiggestellt und bereit für das Museum sind. Daneben sind auch ein paar grössere Stücke vorangeschritten, die wir hier gerne zeigen.

Die ersten Bilder zeigen die Hose eines Musketiers um 1640. Sie ist nach einem Schnitt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und mit viel Handarbeit hergestellt worden - diese ist vor allem auf dem ersten Bild sichtbar. Da über Europa verteilt noch ein paar ähnliche Hosen vorhanden sind und einige davon gut dokumentiert sind, konnte auch die Verarbeitung originalgetreu kopiert werden.

Danach ist der Frack eines Berner Füsiliers nach dem Reglement von 1804 zu sehen. Die Uniform ist hier noch in Anprobe. Die Teile sind nur grob zusammengenäht und ohne Futter, damit Änderungen leicht möglich sind.

Als letztes ist der Waffenrock eines Füsiliers 1861 zu sehen - ebenfalls zur Anprobe.

  • 01_Hose_1640
  • 02_Hose_1640
  • 03_Hose_1640
  • 04_Hose_1640
  • 05_Frack_1818_Bern_Probe
  • 06_Frack_1818_Bern_Probe
  • 07_Waffenrock_1861_Probe

 

Tornister 1852

Mit dem Versuch, die Uniformen der jungen Schweizerischen Armee zu vereinheitlichen, wurde 1852 auch der Tornister festgelegt. Im "Reglement über die Bekleidung, Bewaffnung und Ausrüstung des Bundesheeres" wurde der Tornister detailliert beschrieben. Da es von diesen Tornistern im Originalzustand nur noch eine handvoll gibt, haben wir eine Kopie gefertigt.

Das erste Bild zeigt eines der beiden Kalbsfelle welche dafür verwendet wurden. Auf dem zweiten und dritten Bild ist die Entstehung der verzinnten Schnallen zu sehen. Als Leder für die Riemen wurde hier wiederum sämisch gegerbtes Hirschleder verwendet. Früher wurde dafür sämisch gegerbtes Rindsleder verwendet. Dafür konnten wir leider auch nach langer Suche keinen Lieferanten mehr finden. Das Hirschleder kommt jedoch optisch sehr nahe an das Original, erst recht nachdem es geweisselt wurde. Das vierte Bild zeigt den flach ausgelegten Tornister. Er wird nun mit Holz verstärkt, mit Ziegenleder eingefasst und zusammengenäht.

Die vier letzten Bilder zeigen den fertigen Tornister, inkl. Kaput- und Packriemen. Sämtliche Riemen werden noch geweisselt.

  • 1_Kalbsfell
  • 2_Schnalle_gehaemmert
  • 3_Hirschleder_Riemen_mit_Zinnschnalle
  • 4_Tornister_1852_fast_fertig
  • 5_1852_Tornister
  • 6_1852_Tornister
  • 7_1852_Tornister
  • 8_1852_Tornister

Als nächstes werden wir nun das Nachfolgemodell - den Tornister 1861 anfertigen. Er ist identisch aufgebaut, allerdings mit schwarzem Rinds- und Ziegenleder.

Berner Tschako 1829

Nun ist ein weiteres Prachtstück fertig geworden: Der Tschako des Berner Füsiliers nach Vorschrift von 1829.

Hier einige Bilder aus der Produktion - vom Filztubus bis zum fertigen Tschako.

  • 1_der_Tubus_wird_geformt
  • 2_der_Lederdeckel
  • 3_blanker_Tschako
  • 4_1829_Tschako_Bern
  • 5_1829_Tschako_Bern

Für die Figur eines Musketiers um 1640 haben wir ein paar genähte Stoffstrümpfe hergestellt. Diese waren damals günstiger als gestrickte Strümpfe, und daher entsprechend verbreitet. Der Wollstoff ist krappgefärbt und die Strümpfe sind von Hand genäht.

  • 1_krappgefaerbte_Wolle
  • 2_ausgeschnittene_Strumpfteile
  • 3_handgenaehter_Strumpf_18_Jahrhundert

 

Replika mit und ohne Vorlagen

Im Fall der ersten Figur mit welcher wir begonnen haben, war es relativ leicht die Uniform und Ausstattung authentisch zu kopieren. Im historischen Museum Bern gibt es noch ein paar wenige Originalteile. Zudem ist im Reglement für die Berner Miliz von 1829 neben detaillierten Massangaben sogar eine Schnittzeichnung für den Uniformfrack zu finden. Die Massangaben sind teilweise im Berner Fuss, teilweise im Pariser Fuss angegeben, müssen also richtig umgerechnet werden. Wir haben uns dafür ein kleines Tool eingerichtet: Fussumrechner 

Je weiter man jedoch zurück geht, desto weniger offizielle Angaben findet man. Im gedruckten Reglement für die Bieler Miliz von 1770 findet sich neben einigen farblichen Details der Hinweis, der Schnitt solle wie beim Eptinger Regiment sein. Damit ist das Schweizer Regiment in französischen Diensten gemeint. Hier helfen also die schon ab Mitte 18. Jahrhundert relativ detaillierten französischen Ordonnanzen. Im Gegensatz zur Schweiz wurde damals in Frankreich aber auch in anderen Ländern schon darauf geachtet, dass alle Uniformierten einheitlich daher kommen. Aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gibt es auch in der Schweiz noch einige Originale. Bei den meisten davon handelt es sich jedoch um Offiziersuniformen, welche aufwendiger und eleganter hergestellt wurden.

  • 1_1829_Schnittzeichnung
  • 2_1786_Reglement_arrete_par_le_Roi
  • 3_1730_Ueberschlag_der_Uniformen
  • 4_1470er_Burgunderkriege

Bei der Miliz von Delémont um 1740 wird es schon schwieriger. Hier konnten wir im Archiv des ehemaligen Fürstbistum Basel unter anderem eine Zusammenstellung der Kosten aus dem Jahre 1730 finden, welche die Stoffarten, Farben und Preise auflistet. In solchen Rechnungsbüchern findet man oft die detailliertesten Angaben. Neben der Schwierigkeit mit der Umrechnung von Massen und Währungen kommt hier auch noch die Schrift dazu. Im Gegensatz zu gedruckten Reglementen sind deutschsprachige handschriftlichen Dokumente in Kurrent-Schrift verfasst. Hier hilft kein Online-Tool. Es muss Wort für Wort übersetzt werden, was je nach Handschrift auch mal etwas dauern kann.

Gehen wir noch weiter zurück, gibt es gar keine schriftlichen Vorgaben und in den nur noch Fragmente von Kleidungsstücken. mehr. Dies liegt daran, dass man in den meisten Ländern erst nach dem dreissigjährigen Krieg (1618 bis 1648) eine einheitliche Uniformierung angestrebt hat. Für die Zeit davor ist man daher etwas freier. Dies macht die Zusammenstellung eines authentischen Soldaten jedoch nicht einfacher. Im Falle der Schweizer welche um 1475 gegen die Burgunder gekämpft haben, findet man unter anderem in den Chroniken Diebold Schillings einige Hinweise.

Quellen der Bilder:

Neues aus dem Atelier

In den letzten Wochen haben wir vor allem sehr viele Unterlagen und Bildmaterial zu den älteren Figuren zusammengetragen, sowie bei diversen Museen und Sammlern Originale vermessen. Wir legen viel Wert darauf, auch die kleinsten Details so authentisch wie heute noch möglich zu reproduzieren und dies auch zu belegen. Dafür muss man tief in die jeweilige Zeit eintauchen. 

Daneben haben wir ein paar Kleinteile fertig gestellt und diverse Schnittmuster erstellt. Hier ein paar Einblicke:

  • 01_Berner_1829_mit_Tschako
  • 02_Zwilchgamaschen
  • 03_Zwilchgamaschen_mit_Hose
  • 04_Gewehrriemen_mit_Schnalle
  • 05_Schnittversuch_Spiesslaeufer_1550
  • 06_Schnittmuster_Musketier_um_1640
  • 06_Testschnitt_Musektier_um_1640
  • 07_Halsbinden
  • 08_die_fertigen_Achselnummern
  • 09_Miliz_Delemont_1740
  • 10_Regiment_Eptingen_1767
  • 11_Biel_1790

Auch bei den neueren Figuren ging einiges weiter. Wir durften zwei Palletenrahmen voller Uniformen und Ausrüstungsgegenstände aus der Zeit um 1860 bis heute in Empfang nehmen. Diese werden wir nun reinigen und pflegen. Danach werden die Füsiliere nach und nach eingekleidet.

Die erste fertige Figur und diverse Fortschritte

Neben der Reproduktion von Uniformen machen wir für die Ausstellung auch kleine Anpassungen an originalen Uniformen neuerer Zeit. So wurde nun die erste Figur fertig. Es handelt sich aus eine Uniform des Frauenhilfsdienstes aus den 60er Jahren.

  • FHD-Uniform_1960er_Jahre

Bei den männlichen Figuren sind wir teilweise immer noch intensiv am recherchieren, um möglichst nahe an das zeitgenössische Aussehen heranzukommen. Die uns betreffenden Reglemente der Jurassischen Truppen aus dem beginnenden 19. Jahrhundert und davor sind meist sehr spärlich, da jeder Kanton oder jeder Region seine eigene Uniform hatte. So wurde eher mit Musteruniformen und -Ausrüstung als mit detaillierten Reglementen gearbeitet. Zusammen mit Bildern und wenigen Originalen kommen wir jedoch langsam vorwärts. So steht ein Berner um 1830 schon kurz vor der Fertigstellung. Einige Bilder einer Anprobe der noch nicht fertigen Uniform:

  • 1_Berner_Fusilier_1829_Anprobe
  • 2_Berner_Fusilier_1829_Rueckansicht_Anprobe
  • 3_Detailansicht_der_Handarbeiten_mit_Staub_des_saemischen_Leders
  • 4_Latzhose_mit_provisorischen_Hosentraegern

Bei den Figuren aus dem 18. Jarhhundert haben wir uns vorerst um die Kopfbedeckung gekümmert. Was wir heute als Dreispitz bezeichnen, wurde früher als aufgeschlagener Hut bezeichnet. Die Krempe konnte mittels Haken und Oesen auf die Krone gehakt werden. Der erste Hut gehört zu einem Füsilier des Regiments Eptingen (Schweizer in Französischen Diensten) nach Reglement 1767. Der zweite, weit grössere Hut ziert einen Bieler Füsilier um 1790.

  • 1_Hut_mit_Haken
  • 2_aufgeschlagener_Hut
  • 3_Einfass
  • 3_Einfass_2
  • 3_Innenfutter
  • 3_fertiger-Hut
  • 3_offener_Hut
  • 4_Kokarde_Biel-Kopie
  • 5_Hut_Biel

Ein Einblick in weitere Fortschritte:

  • Sämisch gegerbtes Leder. Das kleine Stück ist nach alter Rezeptur geweisselt, wie es im Berner Jura von ca. 1788 bis 1860 gemacht wurde.
  • Färbetests mit Krapp. Diese Farbe wurden im Reglement von 1767 den Schweizern in französischen Diensten vorgeschrieben, unter ausdrücklichem Verbot der teureren Farbe Karminrot. Auf dem nächsten Bild ist eine daraus entstehende Krawatte zu sehen. Das dritte Bild zeigt die fertige Krawatte mit Krawattenschnalle.
  • Kopie und Original einer Patronentasche Ord. 1852
  • 4_Geweisstes_saemisch_gegerbtes_Leder
  • 5_Krapprot
  • 6_Kragen
  • 7_fertiger_Kragen---1
  • 8_Patronentasche_1852


 

Erster Probeschnitt

Nach dem Vermessen der Puppe wurde ein erster grober Prototyp-Schnitt erstellt. Damit wir nun die Passgenauigkeit getestet. Die Uniform ist hier nur angedeutet und weder gefüttert noch sonst speziell bearbeitet. Der Schnitt wurde den Skizzen und Beschreibungen aus dem "Reglement für die Kleidung der Bernischen Miliz" von 1829 entnommen. Nun müssen noch einige Dinge angepasst werden, damit die Uniform auf die Puppe passt, welche sich durch ihre Härte etwas anders verhält als der menschliche Körper. Einerseits wird der Schnitt angepasst, andererseits wird auch die Figur noch gestopft, so dass beispielsweise die Arme eine natürliche Form bekommen.
So langsam erkennt man nun jedoch den Berner Füsilier.

  • 1_Erster_Probeschnitt
  • 2_Erster_Probeschnitt
  • 3_Erster_Probeschnitt

 

Achselnummern

Ab 1875 wurden in der Schweizer Armee Nummern auf den Achselklappen verwendet, um die Einteilung zu erkennen.

Diese zuerst aufgenähten und später aufgesteckten Nummern wurden mit einer speziellen Jacquardtechnik gewoben, was ihnen das besondere Rippenaussehen gibt. Von den Webstühlen die dafür verwendet wurden, existiert heute lediglich noch ein Exemplar. Da der Webstuhl jedoch nicht eingerichtet ist, müsste er auf einem nivellierten Fundament wieder neu aufgebaut und mit grossem Aufwand eingestellt werden. Mit den üblichen Webstühlen lassen sich die Nummern heute nicht mehr identisch herstellen. Wir haben deshalb nach einer Möglichkeit gesucht, wenigstens das Aussehen so gut wie möglich zu kopieren.

Zusammen mit unserem Stickpartner haben wir diverse Möglichkeiten ausprobiert und sind nun auf gutem Weg. Etwas Schwierigkeiten machten uns zu Beginn die Dicke sowie der obere und untere Rand. Bei einem gewobenen Band ist hier eine saubere Webkante. Beim Sticken muss dies normalerweise entweder umgelegt oder abgeschnitten werden. Wir haben nun jedoch eine gute Lösung gefunden.

  • 1_digitaler_Entwurf_und_Originale
  • 2_Tests_der_Rippenstickerei
  • 3_gestickte_Nummer_erster_Testlauf
  • 4_gestickte_Nummer_1912
  • 1
  • 2

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